Das Dunkeltälchen

Achtung: Der folgende Beitrag ist ironisch und zu 99% nicht ernst zu nehmen. Viel Spaß beim Lesen!

Die Ansichtskarte trägt den Titel: „Kaiserslautern / Pfalz – Im dunkel Tälchen“. Sie zeigt: „Im Dunkeltälchen“. Herkunft/Rechte: Theodor-Zink-Museum Kaiserslautern

Bei der täglichen Fahrt nach Kaiserslautern kommen wir spätestens kurz nach Überquerung der Stadtgrenze zur Überlegung, wer auf welcher Route wo abgesetzt und wieder eingesammelt wird. Dabei spielen selbstverständlich viele wichtige Faktoren eine Rolle, wie etwa Umwege oder Abkürzungen, Baustellen oder Feierabendverkehr sowie gute oder schlechte Laune.

Hier kristallisiert sich häufig ein zentraler ‚Konflikt‘ heraus, in dem es darum geht: die Nutzung der Straße „Im Dunkeltälchen“ – oder nicht.

Fährt man nämlich vom ifos oder Fraunhofer-Institut zur TU Kaiserslautern und dann weiter Richtung Bahnhof würde sich diese Route nicht nur unter dem Aspekt der schlichten Schönheit der Straße mit ihrer einzigartigen Atmosphäre, Flora und Fauna, sondern schon aus Zeitgründen anbieten:

Zeitpunkt dieser Berechnung ist 17:05.

Es gibt indes vehemente Kritik und Widerstand bis hin zur offenen Diffamierung, sollte sich einer der Insassen erdreisten, diese Vorzüge auch nur andeuten zu wollen. Die Gegner der Kampagne lassen sich dabei auch nicht von empirisch belastbaren Zeitmessungen überzeugen.

Offenbar sind die Fronten mittlerweile verhärtet, Emotionen im Spiel und eine rationale Diskussion nicht mehr möglich. Dies führt zu gnadenlosen Trotzreaktionen sowie eiskaltem Ausnutzen, sobald Anhänger der verschiedenen Lager am Steuer sitzen.

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