„Das geht sich aus.“

Oder: Wie Pendeln interkulturelle Kompetenzen stärkt.

In unserer schönen Pendlergruppe gibt es neben den offensichtlichen Vorteilen wie z.B. die Verringerung der Umwelt- und Straßenbelastung auch zwischenmenschlich einiges zu erfahren. So wird das aktuelle, lokale wie nationale Tagesgeschehen diskutiert, wie etwa der erste Mainzer Bürgerentscheid oder die umstrittene Echo-Verleihung, über die richtige Pflege von Tulpen in der Vase philosophiert oder aktuelle Erlebnisse des eigenen beruflichen Alltags verarbeitet.

Dabei lernt man seine Mitfahrenden besser kennen und verzeiht auch mal die nächste cholerische Fluch-Tirade („Warum muss der schei*** LKW genau vor mir den anderen überholen – am BERG!?!“ – Verständnisvolle Zustimmung im Auto).

Mittlerweile gibt es neben unseren holländischen Freunden in der Pendlergruppe auch Einfluss aus Österreich und wir lernen die richtige Anwendung von landestypischen Sätzen wie „Das geht sich aus!“.

Das geht sich aus. Quelle: http://www.atlas-alltagssprache.de/wp-content/uploads/2012/12/9_07g.jpg

Neben der zeitlichen und räumlichen Bedeutung haben wir heute versucht, die Wendung auf soziale Aspekte zu übertragen. Geht sich nicht aus. Ähnlich schöne Erfahrung zu dieser Phrase in diesem Blog-Beitrag! Oder in diesem Artikel.

Wir bleiben aber am Ball und lernen jeden Tag voneinander: Interkulturelle Kompetenzen in der Pendlergruppe.


PS: Es gibt sogar ein Lied zu dem Thema: https://www.flashlyrics.com/lyrics/christiane-rosinger/es-geht-sich-nicht-aus-91

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